Der Teufel von Eguisheim
Im beschaulichen Städtchen Eguisheim im Elsass nimmt die Idylle ein jähes Ende, als einer der Bürger aus dem Fenster stürzt und stirbt. Die Polizisten Céleste Kreydenweiss und Luc Bato ermitteln. Zunächst sieht alles nach einem Unfall aus. Doch
dann wird ein tollwütiges Reh gefunden, und bald darauf stirbt eine weitere Einwohnerin an Tollwut. Céleste und Luc finden heraus, dass auch der erste Tote tollwütig war. Wer mordet auf so unheimliche Art und Weise? Die beiden Polizisten stürzen sich in die Recherche und finden schnell heraus, dass unter der friedlichen Oberfläche in der hübschen Kleinstadt einiges im Argen liegt. Und die Zeit drängt: Denn das große Weinfest steht bevor - wird der Mörder wieder zuschlagen? - Jules Vitrac ist das Pseudonym einer deutschen Juristin und Schriftstellerin, der Roman ist ihr zweites Buch mit den Protagonisten Céleste und Luc. Kauzige Typen, ein wunderbar herausgearbeitetes Lokalkolorit, ein ebenso spannender wie humorvoller Stil und eine gute Story führen dazu, dass man das Buch am liebsten auf einen Rutsch liest.
Günter Bielemeier
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Teufel von Eguisheim
Jules Vitrac
Rowohlt-Taschenbuch-Verl. (2018)
rororo ; 27325
363 S.
kt.