Drei Weihnachtswünsche für Cleo
Cleo hat es satt, sie will endlich bleiben und nicht nach einem Jahr wieder umziehen und überall wieder die Neue sein. „Ich wünsche mir, dass wir hierbleiben!!! Und nie wieder umziehen.“ Das ist ihr größter Weihnachtswunsch. Wenige Tage vor
Weihnachten erreichen Cleo und ihre Mutter ihr sechstes neues Zuhause – eine eisige Wohnung. Draußen tobt ein Schneesturm und mit ihm beginnt eine Reihe seltsamer Ereignisse: Der Umzugswagen landet im Straßengraben, das Ersatzteil für die defekte Heizung ist unerreichbar. Notgedrungen ziehen sie in ein kleines Hotel. Cleo spürt, dass das Hotel nicht nur gemütlich, sondern auf seltsame Weise lebendig ist. Es scheint zu wissen, was seine Gäste brauchen. Die Zimmer spiegeln ihre Bewohner wider und in der Küche finden sich immer genau die Zutaten, die man braucht, um Pfefferkuchenhäuschen und Plätzchen zu backen. Eine vierköpfige Familie findet ebenso Schutz in dieser zauberhaften Villa. Gemeinsam mit Tom und Zara entdeckt Cleo, dass es sich ganz offensichtlich um ein Adventskalenderhaus handeln muss. – Die Geschichte erstreckt sich über die fünf Tage vor dem Heiligabend. In dieser kurzen Zeitspanne schafft es die Autorin, eine beinahe magische Atmosphäre zu erschaffen. Mit detailreichen Beschreibungen von Gerüchen, Geräuschen und weihnachtlichen Düften versetzt sie die Leser:innen in eine sinnliche Vorfreude auf Weihnachten. Im Anhang gibt es die Backrezepte.
Manuela Hantschel
rezensiert für den Borromäusverein.
Drei Weihnachtswünsche für Cleo
Anna Beringer
Thienemann (2025)
242 Seiten
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10