Villa Ungeheuer

Das Buch schaut auf den ersten Blick, dem Thema entsprechend, recht gruselig aus. An dem süßen kleinen fliegenden rosa Schweinchen auf dem Cover erkennt man dann aber doch auch schon gleich, dass es nicht zu tragisch werden wird. Die Familie Ungeheuer Villa Ungeheuer zieht um zu ihrer Oma aufs Land nach Dusterstadt, um eine Pension zu eröffnen. Dort stellt sich dann bald heraus, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Man hört nachts Wolfsgeheul. Oma Hicks behauptet aber steif und fest das wäre nur der Dackel von Bauer Meier. Die Kinder sollen auch nicht allein in den angrenzenden Wald und mit wem spricht Oma, wenn sie glaubt, allein zu sein? Bald kommen die Zwillinge Fritzi und Lio hinter das Geheimnis ihrer Oma. Sie ist eine Hexe, die wegen ihres extremen Schluckaufs aber keinen Zauberspruch richtig aufsagen kann. Bei ihren vorherigen Hexversuchen ist deshalb so viel schiefgelaufen, dass sie jetzt auf keinen Fall mehr hexen will. Zusammen mit Persephone, der Tochter eines Pensionsgastes, versuchen alle gemeinsam das Problem zu lösen. Die Kinder, Oma Hicks und das Schweinchen Fränklin wollen damit auch dem traurigen Werwoll, dem Urheber des Wolfsgeheuls, helfen. Mit ganz modernen Mitteln – Persephone will mal Influencerin werden und kennt sich mit Technik gut aus – schaffen sie es, das Werwoll in ein Schaf zurückzuverwandeln. – Auf 170 Seiten wird eine spannende, fantasievolle Geschichte erzählt, bei der keine Langeweile aufkommt. Jedem Bestand zu empfehlen!

Christine Schuster

Christine Schuster

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Villa Ungeheuer

Villa Ungeheuer

Heike Eva Schmidt ; illustriert von Matthias Derenbach
PLANET! (2026)

169 Seiten : Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 756310
ISBN 978-3-522-50846-9
9783522508469
ca. 12,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Systematik: K
Diesen Titel bei der ekz kaufen.