A vow of light and war
In Lyra hat jeder Bewohner seinen klar definierten Platz, es gibt die Kämpfer, die das Land beherrschen und nur durch die Verbindung mit einem Vertreter der vier Naturwesen-Klassen ihre Magie entfalten können. Die Nacht der jährlichen Herstellung
neuer Verbindungen wird für Soraya zum maximalen Stress. Sie weiß nicht, mit wem und ob sie ihren Gegenpart finden wird. Außerdem werden die gnadenlosen Kämpfe um den Partner zur Volksbelustigung übertragen (Panem lässt grüßen). Am Ende findet sich Soraya überraschend als Naturwesen und Partnerin des von ihr gehassten Prinzen Cruz wieder. Sie versucht, durch Dreistigkeit und Mut sich durchzusetzen, und die Leser (vermutlich vor allem weibliche) ahnen schnell, dass es sich hier um die typische Enemy to Lover Romanze handelt, sobald Soraya die wohldefinierten Muskeln und das gute Aussehen ihres Feindes wahrnimmt. Es beginnt die Ausbildung aller neuen Partner in der Akademie Velmora – die fast auch Hogwarts heißen könnte. Prüfungen werden zu spannenden, lebensbedrohlichen Herausforderungen und eifrig werden Intrigen eingefädelt. Und ganz wie in Hogwarts steckt die Akademie voller magischer Überraschungen, unterhaltsam und fantasievoll von der Autorin entwickelt. Im Hintergrund drohen Intrigen, magische Bedrohungen und ungelöste Rätsel. Das lässt die Leser auf die Fortsetzung fiebern. Am Ende entwickelt die Beziehung zwischen Soraya und Cruz noch genügend Spice, um entsprechende Erwartungen der Leserschaft zu erfüllen.
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
A vow of light and war
Ayla Dade
Cove (2026)
Element Academy ; I
695 Seiten : Illustrationen (farbig), Karten
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 16