Oxford Blood
Eva Dawkins hat es geschafft, eine Einladung zur Bewerbungswoche am Beecham-College in Oxford zu erhalten, zusammen mit ihrem Freund George. Gleich zu Beginn entsteht ein Tumult: Demonstranten fordern den Abriss der Glanville-Statue des Förderers
der Universität, der sein Geld mit Sklaverei verdient hatte. Zehn Bewerber treten gegeneinander an für die fünf begehrten Plätze in Anglistik und Altphilologie. Als die fünf Anwärter der prestigeträchtigen Privatschule Reapington eintreffen, beginnen die Wettkämpfe und Intrigen. Die "Reaper" sehen sich als „Oxford-Blut“ und stellen George eine Mutprobe: Er soll mit verbundenen Augen vom Kreuzgang auf die Glanville-Statue springen. Als Eva nicht schlafen kann und nachts aufsteht, findet sie George – tot in einer Blutlache. Sie schlägt Alarm, wird aber sofort im anonymen Online-Forum „Oxford Killers“ als Hauptverdächtige stilisiert. Sie beschließt, der Sache nachzugehen. – Die Autorin Rachael Davis-Featherstone hat selbst in Oxford studiert. „Oxford Blood“ ist ihr erster Jugendroman mit einer sehr sympathischen Protagonistin. Er ist ein spannender Young-Adult-Thriller des Dark-Academia-Genres, der der Auftakt einer Reihe werden könnte.
Karin Blank
rezensiert für den Borromäusverein.
Oxford Blood
Rachael Davis-Featherstone ; aus dem Englischen von Christel Kröning
Carlsen (2026)
348 Seiten : Illustrationen, Karten
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 14