Die dunklen Jahre

Vom FBI wird Pankratius Hieronymus Ladislaus Adalbert Graf von Rummelsdorf in der Nachkriegszeit rekrutiert, um vermeintliche kommunistische Spione aufzuspüren. Man versetzt ihn zum Manhattan-Projekt, um besonders den Quantenphysiker Richard Feynman Die dunklen Jahre zu überwachen. Der unkonventionelle Wissenschaftler hält sich nicht an Regeln, verschwindet oft aus dem Camp und knackt heimlich Aktenschränke. Derweil wird Graf Rummelsdorf von seiner toten Geliebten als unsichtbarer Ansprechpartnerin begleitet. – Der vierte Band der Rummelsdorf-Serie (zuletzt: BP/mp 24/693) mischt fiktive mit realen Personen wie Albert Einstein, J. Edgar Hoover oder den späteren Nobelpreisträger Feynman. Neben einem Zeitporträt zur Kommunistenhetze verbindet das Duo Béka (Bertrand Escaich und Caroline Roque) Themen wie Trauer und Verlust mit einer Warnung vor kriegerischer Eskalation durch den Einsatz von Atombomben. Grafisch setzt man auf dunkle, oft erdfarben angelegte Panels. Bis auf den Auftritt eines später von einem Dinosaurier verspeisten Wissenschaftler aus Franquins Klassiker „Ein eisgekühlter Gast taucht auf“ (1960) besitzt der tragikomische Band aber gewohnt wenig Gemeinsamkeiten mit der „Spirou“-Serie. Für alle Bestände.

Gregor Ries

Gregor Ries

rezensiert für den Borromäusverein.

Die dunklen Jahre

Die dunklen Jahre

Etien ; Béka ; aus dem Französischen von Hanna Reininger
Carlsen Comics (2026)

Pankratius Hieronymus Ladislaus Adalbert, Graf von Rummelsdorf ; 4
56 Seiten : farbig
kt.

MedienNr.: 624314
ISBN 978-3-551-80750-2
9783551807502
ca. 12,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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