Eisiges Blut
Nach einem Unfall seiner Freundin zieht sich Michael Wilde von Freunden und Arbeit zurück. Erst das Angebot zum Besuch einer Antarktis-Station mit Reportage lassen ihn wieder aktiv werden. Bei einem Tauchgang entdeckt er in einem gefrorenen Eisblock
zwei Menschen. Sie werden geborgen und sollen für Untersuchungen aufgetaut werden. Doch plötzlich sind sie verschwunden und merkwürdige Dinge geschehen. In einer weiteren Erzählebene wird erklärt, wie die Beiden vor hundertfünfzig Jahren in diese Region gekommen sind. Nach und nach erfährt der Leser die meist spannend erzählte Geschichte, deren Beginn im Krimkrieg des 19. Jahrhunderts liegt. Leider hat die Handlung zwischendurch Längen, einige Ereignisse sind nur schwer nachvollziehbar und manche Mitwirkende wirken wenig glaubwürdig. Diese Art von Roman findet sicher Leser, ist aber kein Buch für jede Bücherei. Als Ergänzungstitel möglich. (Übers.: Maria Poets)
Michael Müller
rezensiert für den Borromäusverein.
Eisiges Blut
Robert Masello
Fischer-Taschenbuch-Verl. (2009)
Fischer ; 18519
639 S.
kt.