The red winter

Sebastian ist darauf spezialisiert, Dämonen zu jagen. Mit dem Besuch von Jaqcues d'Ocerne im Jahr 1785 erfährt er, dass ein Monster, das die Provinz Gévaudan vor zwanzig Jahren terrorisiert hat, zurück ist. Jaqcues Vater, der Baron von Gévaudan, The red winter hat nach Sebastian geschickt. Er soll der Provinz, wie damals, beim Kampf gegen das Monster, beistehen. Begleitet wird Sebastian von Sarmodel, einem Dämon, der seit Jahrhunderten in ihm wohnt. Vor Ort angekommen, stellt sich heraus, dass sie es mit Avtamet zu tun haben, einem uralten Geist, der über enorme Macht verfügt. In den Kampf verstrickt sind alle möglichen irdischen und überirdischen Mächte, sogar der Erzengel Michael mischt mit. Sullivan erzählt eine opulente Geschichte voller Geister und Dämonen. Das erste Auftauchen des Monsters im Roten Winter 1777 wird parallel zu den Ereignissen des Jahres 1785 erzählt, durchsetzt von einer Rückblende in die Zeit von Jeanne d'Arc. Die unterschiedlichen Handlungsstränge greifen nach und nach ineinander. Allerdings erschwert es die große Zahl an Dämonen den Leser:innen, den Überblick zu behalten. Sullivan mischt äußerst brutale Szenen mit viel Ironie und einer homosexuellen Liebesbeziehung.

Walter Brunhuber

Walter Brunhuber

rezensiert für den Borromäusverein.

The red winter

The red winter

Cameron Sullivan aus dem australischen Englisch von Jochen Schwarzer
TOR (2026)

571 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 624958
ISBN 978-3-596-71114-7
9783596711147
ca. 26,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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