Die Welt ist nicht heil, aber heilbar
In einem wissenschaftlichen, aber dennoch anschaulichen Dialog zeigen Alexander Batthyány und Elisabeth Lukas, beide Vertreter der Logotherapie Viktor E. Frankls, was den heutigen Menschen krank macht. Sie diskutieren über die Auswirkungen politischer
und gesellschaftlicher Katastrophen der jüngsten Zeit, die Rolle der sozialen Medien sowie die Bedeutung von Akzeptanz bzw. Verurteilung durch unsere Umwelt für unser Wohlbefinden. Sich gegenseitig den Ball zuspielend ergänzen und belegen sie ihre Gedanken und Beobachtungen durch Studien oder mit eigenen Erfahrungen in Forschung und Lehre sowie aus der Praxis der Psychotherapie. Gemeinsam zeigen sie Möglichkeiten auf, wie wir im Alltag durch "handeln, erleben und innere Haltung" eine positivere Kultur des Umgangs mit uns selbst und unseren Mitmenschen, damit letztendlich auch kleine Veränderungen für die Welt und eine positivere Sicht auf sie, entwickeln können. - Ein interessanter, aktueller Dialog für ausgebaute Bestände.
Margit Düing Bommes
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Welt ist nicht heil, aber heilbar
Alexander Batthyány, Elisabeth Lukas
Tyrolia-Verlag (2023)
190 Seiten
fest geb.