Ein Funke Hoffnung
Mühselig schleppt sich ein struppiger Hund auf einer Straße in einer südlichen Landschaft mit Zitronenbäumen dahin. Er hat Hunger und kein Zuhause. Ein Mann findet das erschöpfte Tier, bringt ihn ins Tierheim und von dort geht es per Flugzeug
in ein anderes Land. Zu einem „Frauchen“ mit einer roten Brille. Dem Hund sind alle Gerüche fremd; nur der von Linsen weckt seine Erinnerungen an seine südliche Heimat. Und zuletzt bekommt er Gesellschaft: ein kleiner weißer Welpe. – Es ist gar nicht so selten, dass ein Straßenhund adoptiert wird. Wie es dem Tier mit dem Zurechtfinden ergeht, beschreibt die Geschichte mit den großformatigen Bildern von Sonja Stangl. Zudem weckt sie Gedanken an Kinder, die durch Flucht ihre Heimat verloren haben, wie fremd für sie alles in der neuen Heimat sein muss. Die Erinnerungen tragen auch sie immer in sich.
Pauline Lindner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Ein Funke Hoffnung
Troon Harrison ; Illustration: Sonja Stangl ; aus dem Englischen von Bernd Stratthaus
Edition Nilpferd (2026)
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4