Auf vier Pfoten ins Mittelalter
Der knuddelige Hund Milo zeigt jungen Lesenden, wie es auf einer mittelalterlichen Burg zuging – aus der Perspektive von Laurin und Gilda, den Kindern des Schmieds, und dem Sohn des Burgherrn, Hugo. Angesprochen werden Themen wie Spielzeug, Selbstversorgung
durch die Burghandwerker, Ausbildung zum Ritter, fahrende Gaukler oder auch Fehden und Belagerung. Die letzte Seite führt Laurin mit seinem Vater in die Stadt, wo sie eine völlig andere Welt erleben. – Die Bilder von Kristine Ortmeier haben einen fast zu freundlichen Charakter; im Text, vor allem den Sprechblasen von Milo, steckt aber viel Information, beispielsweise welche uns selbstverständlichen Nahrungsmittel man noch gar nicht kannte. Die etlichen Vereinfachungen müssen wohl sein, adressiert sich doch das Bilderbuch an Kinder, denen der Begriff Jahrhunderte noch wenig sagt und schon gar nicht, welche große Zeitspanne wir als Mittelalter bezeichnen.
Pauline Lindner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Auf vier Pfoten ins Mittelalter
Andrea Schaller ; mit Illustrationen von Kristine Ortmeier
magellan (2026)
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6