Sight unseen
Veda wird aufgrund eines Fluches bald sterben. Aus diesem Grund hat sie sich vor der Welt zurückgezogen und arbeitet als Gärtnerin in der Weston Academy. Als der kleine Junge Antaris Hilfe braucht, da er durch den Tod seiner Mutter traumatisiert
ist und nicht mehr spricht, willigt sie ein, ihm zu helfen. Dabei hat sie nicht mit dessen Vater Hiram gerechnet, der Gefühle in ihr weckt, die sie am liebsten vergessen möchte. Doch die beiden stehen auf unterschiedlichen Seiten. Veda besitzt die Sight und gehört dadurch zur unterdrückten Seite der magischen Gemeinschaft und ausgerechnet Hirams Familie ist einer der mächtigsten Unterdrücker. Auf welche Seite wird Hiram sich stellen? Außerdem ist da noch der Botaniker. Ein Serienkiller, der mit der Sight Begabte umbringt und überall Blumen hinterlässt. Alles ist miteinander verbunden, doch Veda findet den Faden nicht. Kann sie das Rätsel lösen und den Mörder aufhalten, bevor er zu spät ist? Der Plot ist sehr interessant und auch die ersten paar Kapitel haben interessant angefangen. Allerdings kommt die Handlung nur schleppend voran. Die Kombination aus Liebesgeschichte, Thriller, Gesellschaftskritik und Fantasy dürfte nicht jedermanns Sache sein. Es gibt aber mit Sicherheit Leser, denen diese Handlung gefallen wird.
Marion Sagstetter
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Sight unseen
Alexis Marie ; ins Deutsche übertragen von Christina M. Eschbacher und [einer weiteren]
LYX (2026)
583 Seiten
fest geb.