111 ostdeutsche Campingplätze, die man kennen muss
Die Reise geht vom nördlichsten Campingplatz in Varnkewitz auf Rügen bis hin zum südlichsten in Bad Brambach im Vogtland. Die 500 km Luftlinie und die fünf Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen
bieten Platz für 111 Campingplätze, also ausreichend für mehrere Urlaubsfahrten. Jeder Platz wird auf einer Doppelseite mit Hintergrundinformation, den technischen Angaben zu Lage, Größe, Öffnungszeiten etc. vorgestellt. Eine gute Ergänzung sind die stimmigen Abbildungen zu jedem Platz. Die ganze Fülle der Urlaubsmöglichkeiten spricht nicht nur Wohnmobilisten und Wohnwagenfahrer an, sondern richtet sich auch an Weitwanderer, Radfahrer und Rucksackreisende. Bei den geschickt ausgewählten Plätzen sollte für jeden etwas dabei sein. Technikbegeisterte kann es zu den Stellplätzen am „liegenden Eiffelturm“ in der Lausitz oder zum Schiffshebewerk in Niederfinow ziehen. Die Naturfreunde kommen eher bei den naturbelassenen Campingplätzen auf ihre Kosten. Gerade die Erschließung von stillgelegten Braunkohleanlagen und Industriewerken durch eine neue touristische Nutzung bietet eine Menge an Entdeckungsmöglichkeiten. Die 111 ostdeutschen Campingplätze sind deshalb nur ein erster Einstieg zum näheren Kennenlernen von Landschaften abseits der Touristenpfade. – Angesichts der Reisefreudigkeit im eigenen Land auch für kleinere Bestände geeignet.
Wolfgang Jahn
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
111 ostdeutsche Campingplätze, die man kennen muss
Laura Kaiser ; mit Fotografien von Christoph Schaarschmidt
emons: (2025)
230 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
kt.