Mirabella Hexenfee und die verflixte Pechsträhne
Mirabella ist eine quirlige, freche, etwas schusselige und vergessliche Hexenfee – halb Hexe, halb Fee – die am liebsten lustigen Unfug treibt. Hexenmagie findet sie viel interessanter als Feenzauber und so liebt sie es, Hexentränke zu brauen.
Diesmal soll es einer werden, mit dem sich Haare in glitzerndes Lametta verwandeln. Doch statt einen Trank zu brauen, schläft sie ein und wacht am nächsten Morgen mit lila Glibber in den Haaren auf. Noch schlimmer ist jedoch, dass sie ihren Besen über Nacht draußen liegen gelassen hat, denn der Flug zur Schule ist auf dem nassen Besen sehr mühsam und Mirabella landet in einer Pfütze. Klatschnass kommt sie in der Schule an und muss sich Kleidung aus der Fundkiste nehmen, die viel zu groß ist. Zu allem Übel ist ihre beste Freundin krank. Der Tag wird erst ein bisschen besser, als sie Gegenstände in Frösche verwandeln und etwas von dem Trank mit nach Hause nehmen darf ... – Eine Geschichte für alle, die Bücher über Zauberei und Magie und freche Charaktere mögen. Mirabella erobert die Herzen der Lesenden. Denn Unordnung im Kinderzimmer, vergessene Sachen, nervige Geschwister, Tage, an denen alles schief geht, und Streit mit den Eltern kennen wohl alle Kinder. Durch die große Schrift und die vielen Bilder ist das Buch gut für Kinder geeignet, die keine reinen Erstlesebücher mehr lesen wollen, sondern schon etwas längere Geschichten. Die schwarz, weiß, grau und lila gestalteten Bilder runden die Geschichte passend ab.
Ulla Hittmeyer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Mirabella Hexenfee und die verflixte Pechsträhne
Harriet Muncaster ; aus dem Englischen übersetzt von Tamara Reisinger
Loewe (2025)
Mirabella Hexenfee ; Band 3
101 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 7