The Faraway Inn

Calisa lebt mit ihren beiden Müttern in Brooklyn und muss gerade ihren ersten Liebeskummer verarbeiten. Da kommt es ihr gerade recht, dass sie eine Tante hat, die ganz abgelegen im Wald ein kleines Hotel betreibt. Sie soll der Tante tatkräftig zur The Faraway Inn Hand gehen. Also genau das Richtige, um von ihrem Herzschmerz Abstand zu gewinnen. Doch bereits bei ihrer Ankunft kommt ihr vieles komisch vor. Ihre Tante ist gar nicht erfreut, sie zu sehen. Dabei will sie doch helfen. Und Gäste gibt es auch kaum im Hotel. Dann gibt es da noch einen Jungen namens Jack, der Calisa in der ersten Sekunde ihres ersten Zusammentreffens den Atem raubt – und das, obwohl sie das gerade ja so überhaupt nicht brauchen kann. Zu diesem Gefühlschaos kommt, dass es viele merkwürdige Ereignisse gibt, die Calisa nach und nach immer mehr zum Grübeln bringen. Sie ist fest entschlossen zu bleiben und ihrer Tante zu beweisen, dass sie ihre Unterstützung nicht bereuen wird. – Ein schönes Buch über Freundschaft, Familienbande, Gefühle, Mut und Ehrgeiz. Es gibt viele Details, die das Buch zu etwas Besonderem machen. Durch die tolle Beschreibung der Autorin fühlt man sich beim Lesen, als wäre man selbst an dem kleinen verwunschenen Ort. Wer also selbst einen Zufluchtsort braucht, findet ihn in diesem Buch. Ein sehr schönes Jugendbuch.

Corinna Meierhöfer

Corinna Meierhöfer

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

The Faraway Inn

The Faraway Inn

Sarah Beth Durst ; aus dem Amerikanischen übersetzt von Sara Riffel
Loewe (2026)

396 Seiten : Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 625530
ISBN 978-3-7432-2474-2
9783743224742
ca. 19,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 13
Systematik: J
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