Until we shatter
Ich-Erzählerin Cemilla ist ein Halbschatten; das heißt, sie steht zwischen dem Rat der Schatten und der Kirche, die die Magier bekämpft. Als Cemmy etwas aus der Villa des Gouverneurs von Isitar stehlen soll, wird sie vom Schattenrebell Savian gefesselt.
Zusammen mit ihren Freunden Novi, Ezzo und Eve findet sie sich in einem Zimmer wieder, wo sie auch die Halbschatten Lyria und Cassiel kennenlernt. Savian hat sie alle dort versammelt und verlangt „ein Unrecht wieder gut zu machen“. Jede der Halbschatten hat eine bestimmte Fähigkeit, die er für seinen Coup nutzen will. Cemilla soll zunächst einen Tresor öffnen, der mit einem Schutzzauber versehen ist. Savian braucht ein Artefakt, das der Gouverneur in der Schattenwelt, dem Grau, versteckt hat, und zwar im „verfluchten Palast“, im Domizil des Konklaves, im Zentrum des Labyrinths von Isitar. Cemilla muss sich fügen, schließlich hat sie auch eine kranke Mutter zu versorgen. Und dann spielt noch der gutaussehende Cassiel ein doppeltes Spiel. – Die Autorin Kate Dylan braucht einige umständliche Erklärungen, bis die Leser:innen verstehen, wie diese Schattenwelt funktioniert. Doch dann wird man mit einer spannenden, wendungsreichen Fantasy-Romance belohnt. Der Band ist eine Schmuckausgabe mit dem bei jungen Leser:innen beliebten Farbschnitt.
Karin Blank
rezensiert für den Borromäusverein.
Until we shatter
Kate Dylan ; aus dem Englischen von Katharina Diestelmeier
dragonfly (2025)
382 Seiten
fest geb.