Fair

Nachdem sein Vater gestorben ist, zieht Avid mit seiner Mutter in eine andere Stadt, um einen Neustart zu wagen. Doch noch während des Einzugs wird sein Laptop mit wertvollen Erinnerungen gestohlen. Da die Polizei bei der Diebesbande im Dunkeln tappt, Fair beschließt er, seinen Rechner auf eigene Faust zurückzuholen. In einer Hotelruine spürt er die Bande und ihre Anführerin Vulkan auf. Er gibt vor, bei ihren Raubzügen mitmachen zu wollen, doch Vulkan stellt klar: Sie rauben nicht, sie verteilen um. Avid ist das recht, solange er seinen Laptop wiederbekommt. Bald gefallen ihm die Ideale der Bande und er steigt mit ein. Er freundet sich mit den anderen an, vor allem mit Vulkan versteht er sich gut. Beide haben den gemeinsamen Traum, ein Dorf in Afrika mit Elektrizität zu versorgen. Doch für solch ein Projekt reicht das Geld nicht, welches die Gruppe mit kleinen Einbrüchen und Diebstählen verdient. Deshalb überzeugen die beiden den Rest der Bande, einmal etwas Größeres zu wagen. Sie wollen eine Entführung fingieren, um so Lösegeld zu erpressen. Am Tag der Entführung wird die Bande von einem Maulwurf verraten und die Polizei nimmt sie fest. Avids Mutter ist enttäuscht, aber sie verzeiht ihm. Am Ende setzt sich die Bande dann auf legalem Weg durch Spenden für Fairness in der ganzen Welt ein. – Das Buch ist für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet und überzeugt mit einer abwechslungsreichen Sprache und interessanten Fakten zur weltweiten Ungerechtigkeit. Die anfangs eher unspektakuläre Geschichte nimmt im Verlauf Fahrt auf, wird zum Ende hin spannend und überzeugt durch das Thema Fairness. Für alle Bestände gut zu empfehlen.

Jonas Bendner

Jonas Bendner

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Fair

Fair

Nina Weger
dragonfly (2025)

285 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 624148
ISBN 978-3-7488-0298-3
9783748802983
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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