Nebel
Der junge Mediziner Charon macht sich auf, um Vorräte aufzufüllen. In seiner selbstfahrenden Kutsche kommt er gut voran, bis ein heftiges Unwetter ausbricht. Er hält an, um abzuwarten, doch ein lautes Klopfen erschreckt ihn. Er nimmt all seinen
Mut zusammen, öffnet die Tür und lässt Pete, einen Jäger, herein. Beim Teetrinken öffnet sich der ruhige Einzelgänger Charon und ist fasziniert von Petes Geschichten aus der Welt jenseits seines Dorfes. Schwarzer Nebel verhindert ein Durchkommen. Unheimliche Nebelinsekten sollen im Undurchdringlichen lauern. Dennoch nähern sich die beiden allmählich ihrem Ziel, dem Handelszentrum. Charon erkennt auf dieser Reise, dass ihm sein Dorf zu eng geworden ist und er mit Pete die Welt als fahrender Mediziner erobern will. Die Illustrationen fangen die mysteriöse Außenwelt gut ein, differenzieren die Protagonisten – Charon hell gekleidet, Pete trägt einen dunklen Mantel. Ein bemerkenswerter One Shot.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Nebel
Ren M. Pape
Egmont Manga (2026)
174 Seiten
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 14