The things we leave behind
An Clems 15. Geburtstag, den sie mit Familie und Freunden in einem Londoner Park feiert, ist die Welt noch in Ordnung. Doch schon bald gibt es Grund zur Sorge: Das totalitäre Regime, das an der Macht ist, verfolgt seine Kritiker und deportiert Menschen
mit nicht-britischen Wurzeln. Nach der Teilnahme an einer Demonstration muss Clem London verlassen und Zuflucht bei ihrem Großvater auf dem Land suchen. Doch dieser ist krank, hilflos und selber in Gefahr. Clem bleibt nur noch die gefährliche Flucht ins benachbarte Schottland, das inzwischen unabhängig ist. Völlig entkräftet, orientierungs- und mittellos irrt sie durch Edinburgh. Dank fremder Hilfe kann Clem überleben, doch wird sie ihre Familie je wiedersehen? Und was ist mit ihrer kleinen Schwester, die ihr anvertraut war, geschehen? Behutsam und berührend erzählt der Roman eine Geschichte, die trotz des dystopischen Szenarios Mut macht: Solange es Menschlichkeit und Nächstenliebe gibt, besteht Hoffnung. Es ist ein beachtenswertes, aufgrund der brisanten aktuellen Thematik sehr empfehlenswertes Buch für alle Bestände.
Gertrud Plennert
rezensiert für den Borromäusverein.
The things we leave behind
Clare Furniss
Rotfuchs (2025)
333 Seiten
fest geb.