Mama reicht's!
Für Julia ist es zur Gewohnheit geworden, für Marcel, die zwei Kinder und alles übrige zuständig zu sein, bis sie eines Tages feststellt, dass sie dieses Leben nicht mehr in dieser Weise fortsetzen will. Sie versucht in einem Gespräch mit Marcel,
ihn zu überzeugen, einige Aufgaben zu übernehmen, aber sie läuft damit gegen einen Wall. Sie überlegt, wohin ihre Beziehung noch gehen soll und denkt an ein Ende. Als Marcel dies bemerkt, versucht er einzulenken. Endlich führen sie dann ein sehr produktives Gespräch darüber, wie ihr künftiges Zusammenleben funktionieren kann. – Ein Buch, das die tägliche Überforderung der Mütter beschreibt und thematisiert, dabei auch die Rolle der Frau, die allein für Haushalt, Kinder, Küche verantwortlich ist. Ein sehr interessantes und empfehlenswertes Buch.
Elfriede Bergold
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Mama reicht's!
Anke Neckar
Lübbe (2026)
332 Seiten
kt.