Stadt, Land, Mist
Fabian hasst das Leben auf dem Land, noch bevor alle Möbel seiner Eltern und jüngeren Schwestern ausgeladen sind – in ein größeres Haus mit großem Garten, aber ohne all die Möglichkeiten zum Zeitvertreib einer Stadt, dafür aber mit viel Grün.
Lotta hat mit Mutter und kleinem Bruder in diesem Haus gewohnt. Nun ziehen diese drei in die Stadt. Während Lotta versucht, das Positive im Stadtleben zu sehen, begegnet Fabian seinem neuen Wohnort mit Ablehnung. Beide lernen sich kennen, und es entwickelt sich ganz allmählich eine Freundschaft, als beide ihre Probleme beim Eingewöhnen erkennen und die Möglichkeiten, dem anderen dabei zu helfen. Das gilt vor allem für Lotta, die an ihrer neuen Schule in die gleiche Klasse wie Fabian geht. Allerdings gibt es Rückschläge, als Fabian versehentlich Lottas Vorliebe für Postkarten mit Sprüchen ausplaudert. Die Situation eskaliert, als sich ein Klassenkamerad für Lotta interessiert – eigentlich nur für ihre große Brüste. Er wird übergriffig und da erweisen sich Fabian und einige Mädchen als echte Freunde. Insgesamt enthält die Geschichte von Lotta und Fabian viele Rezepte und Ideen, wie man mit Mitmenschen so umgeht, dass es zu einem positiven Miteinander kommt – Ideen, die man sich von vielen umgesetzt wünscht.
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Stadt, Land, Mist
Judith Mohr
Verlag Freies Geistesleben (2026)
271 Seiten
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 14