Hausmonster

Kratzo, Glubsch, Gorgo und Staubi werden einige der Monster genannt, von denen es nachts in Lolas Haus nur so wimmelt. Es sind Wesen mit riesigen Augen, langen Hälsen, rüsselartigen Nasen und gepunkteten Zungen. Das Merkwürdigste aber ist, dass Hausmonster all diese Monster am Tag verschwunden sind. An ihrer Stelle befinden sich nun kugelige Blumentöpfe, Teekannen oder Bügelbretter, vor denen niemand Angst haben muss! - In diesem Bilderbuch werden Nacht-Gespenster Seite für Seite entzaubert. Was wir im Alltag gut gebrauchen können wie Suppenkellen oder Stövchen, verliert nachts seine Funktion. Die Montage dieser Formen, ihre Schwärze und das Leuchten ihrer Augen in der Dunkelheit können tatsächlich Grusel-Effekte hervorrufen, über die man bei genauer Betrachtung aber auch lachen kann. Und auch Lolas detaillierte Beschreibungen der Eigenschaften ihrer Monster entspringen ihrer Fantasie und werden für Heiterkeit sorgen. Das bunte Sammelsurium im Haus hat also eine dunkle Seite, die entdeckt und ins Lächerliche gezogen werden kann. Das befreiende "Ach so" am Ende des Buches kann fortan für alle Kinder, die sich nachts fürchten, zur Rettung werden!

Dominique Moldehn

Dominique Moldehn

rezensiert für den Borromäusverein.

Hausmonster

Hausmonster

Eleonora Marton ; Übersetzung: Benjamin Dittmann-Bieber
Peter Hammer Verlag (2024)

[48] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 752982
ISBN 978-3-7795-0727-7
9783779507277
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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