Was können wir noch tun?
Nicht nur der Gedanke an den Tod, sondern der Umgang mit dem Sterben selbst stellt eine Herausforderung dar - für jeden Menschen und für die, die Sterbende begleiten insbesondere. Dieses Buch voller Denkanstöße ist entstanden aus den Gesprächen,
die Elisabeth Kübler-Ross bei ihren Vorträgen rund um ihr Buch "Interviews mit Sterbenden" mit Zuhören geführt hat. Die hier gestellten Fragen und Hilflosigkeiten von Betroffenen haben an ihrer Aktualität nichts eingebüßt. Ebenso wenig die Antworten der Autorin, die sich insbesondere durch fachliche Klarheit, aber auch sensible Sprache auszeichnen. Es gibt quasi kein Tabu. Wo der Kontext der 1970/1980er Jahre in Amerika eine Rolle spielt, werden hilfreiche Hinweise gegeben. Leider fehlt dem Buch ein Sachregister. Dafür ist es hervorragend redigiert und mit einem hilfreichen Vorwort von Johann-Christoph Student versehen. Hilfreiche Annäherungen und Denkimpulse rund ums Sterben!
Reiner A. Neuschäfer
rezensiert für den Borromäusverein.
Was können wir noch tun?
Elisabeth Kübler-Ross
Kreuz (2010)
178 S.
fest geb.