Schwarze Löcher!
Nach Einsteins Relativitätstheorie müsste es Orte geben, an denen die Gravitation so stark ist, dass zwar Materie eindringen kann, doch ist ein Entkommen dann unmöglich. Schwarze Löcher können entstehen, wenn ein überaus massereicher Stern stirbt,
d.h. kollabiert. Forscher haben nun herausgefunden, dass es um das Schwarze Loch herum einen sog. Ereignishorizont gibt, ab dem bereits die Anziehung wirkt. Schwarze Löcher können inzwischen nachgewiesen und sogar fotografiert werden. Phänomene in diesem Zusammenhang sind auch Gravitationswellen, die Hawking-Strahlung, Weiße Löcher und Wurmlöcher. All das wird versucht, kindgemäß zu veranschaulichen und zu erläutern, ohne Formeln, aber mit vielen Vergleichen. Das gelingt dem Autor, der promovierter Chemiker und Wissenschaftsjournalist ist und für die Reihe "Was ist Was" schon zahlreiche Titel geschrieben hat, recht gut. – Empfehlenswert für naturwissenschaftlich interessierte Kinder ab 11 Jahren.
Michael Mücke
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Schwarze Löcher!
Manfred Baur ; Illustration: Annelie Weißmann [und eine weitere]
Tessloff (2025)
Was ist was : Naturwissenschaften easy!
64 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11