Lebenskünstler will ich werden
Wer noch kein Lebenskünstler ist, aber einer werden möchte, findet in diesem Buch genau das Richtige. Der Autor, ein bekennender Christ und Theologe, vermittelt in seinem lebensbejahenden Werk in 23 gut durchdachten Kapiteln und einem Mut machenden
Epilog, wie man die Kunst des Lebens so verfeinert, dass sie den Alltag bereichert. Pfiffige Überschriften wie "Chillen statt drillen" oder "Entfalten statt verkalken" wecken Neugier und animieren dazu, die dahinterstehenden Ideen, Tipps und praktischen Ratschläge in die Tat umzusetzen, um in der Schule des Lebens erfolgreich zu sein. Persönliche Anekdoten und Bekenntnisse des Autors machen das Buch lebendig und nahbar. Er zitiert zahlreiche tiefgründige Persönlichkeiten wie Erich Kästner, Sören Kierkegaard und Pater Anselm Grün. Vor allem die Bibel ist ihm eine wertvolle Quelle, und er zeigt auf, dass Jesus von Nazareth der größte Lebenskünstler aller Zeiten war. "Negativbeispiele" fehlen ebenfalls nicht, wie etwa die Aussage des Münchner Pfarrers Schießler, der das ungelebte Leben als größte Sünde bezeichnet. Insgesamt ist dieses sympathische Buch mit dem attraktiven Cover eine Bereicherung für alle, die ihrem Leben mehr Freude, Tiefe und Fülle geben wollen.
Martina Mattes
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Lebenskünstler will ich werden
Ludwig Pritscher
Paulinus (2024)
127 Seiten
kt.