Die letzten Ninjas und der Juwelenraub
Normalerweise ist der zwölfjährige Josh eher ein Einzelgänger, ein ruhiger Junge, der in seiner Freizeit Ninja-Kampftechniken übt. Doch als die quirlige Toni in sein Leben wirbelt, muss das Training erst einmal zurückgestellt werden, denn schließlich
entdecken die beiden eine heiße Spur zu den Schmuckstücken, die dem örtlichen Juwelier vor kurzem gestohlen wurden. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Luis, der aufgrund seiner Sehbehinderung über eine außerordentliche Auffassungsgabe verfügt, und Emil, der autistische Charakterzüge ausweist und ein enormes Fachwissen in vielen Bereichen beisteuert, nehmen Josh und Toni die Ermittlungen auf. Vor ihnen liegt ein Kriminalfall voller unerwarteter Wendungen und riskanter Manöver, der die Gruppe eng zusammenschweißt. - "Die letzten Ninjas und der Juwelenraub" bildet den Auftakt zu einer Buchreihe über Josh und seine Freunde, deren vermeintliche Einschränkungen nur dem Namen nach existieren. Stilistisch etwas irritierend sind die Kommentare von Toni, die als Randnotizen zu der aus Joshs Sicht geschriebenen Erzählung erscheinen, da sie wenig inhaltlichen Mehrwert bieten und den Lesefluss immer wieder unterbrechen. Insgesamt aber auf Basis der überzeugenden Handlung und den ansprechenden Illustrationen gerne breit zu empfehlen.
Marlene Knörr
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die letzten Ninjas und der Juwelenraub
Astrid Frank ; mit Bildern von Regina Kehn
Urachhaus (2022)
254 Seiten : Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10