Das Märchen vom Wald
Im Jahrhunderte alten Bärenwald lebten einst glücklich viele Tiere. Auch die Bärin genoss dieses Leben. Als sie sich eines Tages in den Winterschlaf begibt, wacht sie mit ihrem Bärenkind im Arm auf. Doch der Wald ist plötzlich verschwunden. Überall
stehen nur hohe Häuser und alle Tiere verhalten sich ganz anders. Sie laufen auf zwei Beinen und sind alle voller Hektik. Die Bärin versucht sich anzupassen, doch mit jedem Tag wird sie unglücklicher und vermisst ihren Wald. Auch der kleine Bär, dem sie Geschichten vom Wald erzählt, kommt nicht wirklich in dieser Welt an. Als eines Tages mitten in ihrem Haus ein kleiner Heidelbeerstrauch anfängt zu wachsen, ändert sich alles. Die Bären fangen an, nach mehr Natur zu suchen, und stecken bald auch die restlichen Tiere an. Nach und nach kommt die Natur und das ursprüngliche Leben zurück und alle sind glücklich. – Ein sehr künstlerisches Bilderbuch über die Bedeutung der Natur. Das Buch ist sehr schön gestaltet mit wunderschönen Bildern. Allerdings ist die Geschichte eher für Erwachsene als für Kinder verständlich. Aber die Vorlesenden können ja erklären und aufkommende Fragen beantworten.
Marion Sagstetter
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Das Märchen vom Wald
Lisa Moroni ; aus dem Schwedischen von Ole Könnecke
Moritz Verlag (2026)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4