Wilde Worte
Zwei Schwestern erkunden die Natur vor ihrer Haustür, streifen durch den Wald, die Wiesen und Felder und beobachten Tiere, Pflanzen, das Wasser und Felsen mit allen Sinnen. Sie geben ihren Entdeckungen eigene fantasievolle Namen. Das Wasser im Bach
wird zum „Koboldkichern“, die in der Luft treibenden Samen sind „Wiesenwirbler“ und „Windwanderer“. Sie hören das „Pfützenzischen“ und sehen den „Finsterblitz“. Zuhause tragen sie ihre Wortschöpfungen in ein Heft ein, das auch auf dem Vorsatzpapier des Buches zu sehen ist. Steine, Blätter, Gräser und Zeichnungen finden hier ihren Platz. Bernadette Ott hat die englische Originalversion gekonnt ins Deutsche übertragen. – Ein zauberhaft illustriertes, nachhaltig produziertes, poetisch-schönes Naturbilderbuch, das Kinder anregt, raus ins Grüne zu gehen und eigene Wort- und Wildnis-Entdeckungen zu machen.
Melanie Schubert
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Wilde Worte
geschrieben von Sangma Francis ; illustriert von Lexi Vangsnes ; übertragen von Bernadette Ott
limbion UG (2026)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5