Der Dinosaurier von nebenan
Liz kann es kaum fassen. Niemand sieht, was sie sieht: Ihr freundlicher Nachbar, Herr Wilson, ist ein Dinosaurier! Mit seinem extrem langen Hals, nur drei statt fünf Fingern und grüner Hautfarbe ist er alles andere als gewöhnlich. Niemand hört
auf Liz' Vermutungen, niemand glaubt ihr. Also nimmt sie die Sache selbst in die Hand und folgt Herrn Wilson, um den Beweis zu finden. Doch leider ist Liz nicht die Einzige, die ihm nachspioniert. Als der Dinosaurier von Wissenschaftlern entführt wird, muss Liz ihren neuen Freund retten. – Die stimmungsvoll in warmen Dunkeltönen mit hellen Akzenten illustrierte Geschichte erzählt auf leise, aber zugleich aufregende Weise von Akzeptanz, Toleranz und Freundschaft. Sie zeigt, wie wichtig es ist, Menschen so leben zu lassen, wie sie es selbst wollen. Ein ganz besonderes Buch, das die Botschaften auf eindrucksvolle Weise vermittelt. Die Betrachter*innen werden sich an den einladend gestalteten Bildern sowie dem Vor- und Nachsatzpapier kaum sattsehen können. Dieses großformatige Bilderbuch ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch pädagogisch wertvoll, ein Gewinn für jede Bücherei.
Martina Mattes
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Dinosaurier von nebenan
David Litchfield ; aus dem Englischen von Kathrin Köller
Knesebeck (2025)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4