Antonio und der Wolf von Gubbio
Wir befinden uns Anfang des 13. Jh. in einem kleinen Dorf in Italien. Dort hat der vierzehnjährige Antonio ein Problem. Schafherden und Menschen seines Dorfes werden immer wieder Opfer eines Wolfes. Wut auf den Wolf und Scham wegen vermeintlicher
Feigheit bewegen den jungen Mann. Als er vom Wirken des Franz von Assisi hört und dessen Predigten zu den Vögeln, macht er sich auf den Weg, den Heiligen um Hilfe zu bitten. Antonios Weg enthält immer neue Begegnungen mit Menschen, die ihm den Heiligen geistig näherbringen und ihn erwachsen werden lassen. Am Ende wird aus dem mordenden Wolf ein vegetarischer Haushund. Und Antonios Begegnungen mit der Botschaft des Heiligen verändern ihn tiefgreifend. Die Botschaft: teilen ist wichtiger als besitzen, Frieden wichtiger als Krieg und alle Geschöpfe Gottes haben das Recht auf Leben. - Empfehlenswert als Buch, das den Heiligen auch jungen Lesern nahebringt.
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Antonio und der Wolf von Gubbio
Susanne Roll
Camino (2018)
219 Seiten : Karte
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10