Die Kunst zu fallen

Da ihre Mutter eine wichtige Schauspielrolle im Ausland erhalten hat, muss Daphne den Sommer bei ihrem Vater verbringen. Ihr letzter persönlicher Kontakt liegt Jahre zurück, damals hatte er sie in seiner Alkoholabhängigkeit wieder einmal tief enttäuscht. Die Kunst zu fallen Auch an ihr gemeinsames Hobby, das Skaten, hat Daphne sich seitdem nicht mehr herangewagt. Zunächst versucht sie, ihrem (nun nüchternen) Vater die kalte Schulter zu zeigen, doch seine ehrlichen Bemühungen und die nette Skatergemeinschaft in der Nachbarschaft bringen sie bald wieder auf das Skateboard. Doch um ihre negativen Gefühle vollständig zu überwinden und ihrem Vater eine neue Chance zu geben, muss sie eine echte Beziehung zu ihm aufbauen. - Die Botschaft des sympathischen Kinderbuchs ist klar: Fallen ist nicht das Ende, solange man wieder aufsteht, im Leben wie beim Skaten. Und wer sich nicht wirklich auf etwas einlässt, auch mit dem Risiko, hin und wieder zu fallen, wird wohl keinen vollen Erfolg erleben. Auch optisch ansprechend, gerne breit zu empfehlen.

Marlene Knörr

Marlene Knörr

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die Kunst zu fallen

Die Kunst zu fallen

Sally Engelfried ; aus dem amerikanischen Englisch von Barbara König
WooW Books (2023)

284 Seiten
kt.

MedienNr.: 613241
ISBN 978-3-96177-126-4
9783961771264
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 11
Systematik: K
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