Freunde in der Natur
Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie in der Natur die verschiedensten Tiere und Pflanzen zusammenwirken, um ein bestimmtes Ökosystem im Gleichgewicht zu halten. Dieses Zusammenwirken ist oft kompliziert und Gegenstand vieler Forschungsarbeiten,
aber es funktioniert nur, wenn das Gleichgewicht stabil ist, der Lebensraum erhalten bleibt und keine Störung durch Umweltprobleme auftritt. Hierfür gibt es hier einige Beispiele aus mehreren Kontinenten. In den Dschungeln Afrikas beispielsweise bieten Bäume den Elefanten Nahrung, doch sind sie auch wichtig für die Verbreitung von Samen. Die Elefanten sind auf Reiher angewiesen, um sie von Parasiten zu befreien, die den Reihern wiederum als Nahrung dienen. Andere Tiere fressen gern Samen, scheiden sie dann mit ihrem Kot wieder aus und tragen so zur Verbreitung bei. So zeigt auch dieses Buch, dass letztlich alles miteinander verbunden ist und die Natur einen umfassenden Schutz benötigt. Die farbenfrohen Zeichnungen, in welche der kurz gehaltene Text integriert ist, zeigen die Vielfalt der Natur und wollen auch zu eigenen Überlegungen anregen. Empfohlen für Kinder ab 8 Jahren.
Michael Mücke
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Freunde in der Natur
Marina Ruiz ; Übersetzung: Frederik Kugler
Laurence King (2024)
[56] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8