Green witch village
Tabatha lebt im New York der Gegenwart, wird jedoch ins Jahr 1959 ins Greenwich Village transportiert. Sie nimmt einen Job als „Grüne Hexe“ in der Werbung an, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. In den Fünfzigerjahren sind die Männer einerseits
sehr höflich, andererseits nutzen sie ihre Macht brutal aus. So muss sich Tabatha mit einem miesen Arbeitsvertrag abfinden und sexistische Sprüche und Annäherungen ertragen. In der Atmosphäre des kalten Krieges datet sie einen mysteriösen Mann, der ein russischer Spion sein könnte. Ein Reporter scheint ein CIA-Agent zu sein und die Information, dass New York von einer Atombombe bedroht wird, passt in diese Zeit. Immer wieder wird die junge Frau in die Gegenwart versetzt und ein geheimnisvolles Wesen begleitet sie. – Diese spannende Story über Zeitreisen, Spionage und den Kalten Krieg wird durch das klassische Artwork im eleganten, klassischen Stil der Fünfziger kongenial ergänzt. Eine Überlegung wert.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Green witch village
Zeichnung: Franck Biancarelli ; Szenario: Lewis Trondheim ; aus dem Französischen von Karolina Heidinger
schreiber&leser (2026)
100 Seiten : farbig
fest geb.