Ein bester Freund für den Bär
Schwarzer Bär steht ganz allein im Wald und wünscht sich sehnlichst einen Freund. Doch wo soll er einen Freund finden? Der Wald ist ungeheuer groß, die Bäume stehen dicht beieinander und wenn man so einsam durch das viele Grün tapst, können einem
die vielen Schatten zwischen den Bäumen schon ein wenig Angst machen. Doch es dauert nicht lange, und Schwarzer Bär trifft auf einen braunen Artgenossen. Auch Brauner Bär ist auf der Suche nach einem Freund. Schnell beschließen die beiden Bären, ihre Suche gemeinsam fortzusetzen. Sie durchforsten den Wald, halten in alle Richtungen Ausschau, wagen gemeinsam sogar einen Blick in einen Abgrund. Zu zweit ist das Suchen ein lustiges und aufregendes Abenteuer und man muss sich nicht fürchten, weil man aufeinander aufpasst. Doch den ersehnten Freund finden sie nicht. Vielleicht könnten die beiden aber mal üben, Freunde zu sein? Verstecken Spielen im Wald ist eine tolle Idee! Es macht beiden großen Spaß! Als beim zweiten Mal Schwarzer Bär den Mitspieler nicht gleich finden kann, wird er ganz traurig und hat große Angst, den Braunen Bären nie mehr zu sehen. Die beiden Dummerchen erkennen erst jetzt, dass sie längst Freunde geworden sind. - Eine wunderbare Freundschaftsgeschichte für alle kleinen Bilderbuchgucker ab 3 Jahren. Petr Horacek hat seine Geschichte mit farbkräftigen Bildern und liebenswerten Bären-Freunden meisterhaft in Szene gesetzt. Ein absolut empfehlenswerter Bilderbuchspaß!
Margit Pongratz-Luttner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Ein bester Freund für den Bär
Petr Horácek ; aus dem Englischen von Diana Steinbrede
von Hacht (2024)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4