Die Exodus-Verschwörung

Der Wiener Kommissar Storm ermittelt gerade in einer Reihe von Mordfällen, als ein Anschlag auf ihn verübt wird. Nachdem er aus einem tiefen Schlaf erwacht ist, erfährt er, dass angeblich über einhundert Jahre vergangen sind. Er befindet sich auf Die Exodus-Verschwörung der Exodus II, einem Raumschiff, das Kurs auf Atlantis genommen hat, um den Planeten zu besiedeln. Storms Körper wurde, wie der der meisten Besatzungsmitglieder, neu rekonstruiert, weshalb er über Empfindungsstörungen klagt. Regelmäßige News Feeds von der Erde zeichnen ein düsteres Bild über die Umstände dort. Mehr und mehr kommen Storm und der Physiker Jason einigen Ungereimtheiten auf die Spur, die sie vermuten lassen, dass sie sich in einer virtuellen Realität befinden. Am Ende sieht Storm mit eigenen Augen, dass von seinem Körper nur noch der mit einem Rechenzentrum verbundene Kopf existiert. – Die Figuren sind, sofern es sich nicht um virtuelle Charaktere handelt, prägnant gezeichnet. Die vielen technischen Details, gerade auch im Anhang, sind nicht einfach nachzuvollziehen, hüllen die Geschichte aber in einen sehr glaubwürdigen Kontext und bilden ein Spannungsverhältnis zur virtuellen Realität innerhalb des Romans.

Walter Brunhuber

Walter Brunhuber

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Exodus-Verschwörung

Die Exodus-Verschwörung

Peter Schattschneider
Hirnkost (2025)

295 Seiten : Illustrationen (teilweise farbig), Diagramme
fest geb.

MedienNr.: 623649
ISBN 978-3-98857-148-9
9783988571489
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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