La Boca

Elf - in der einfachen Variante zehn - Bauteile liegen bereit, der elektronische Timer wird gestartet und die Aufgabenkarte zwischen das Zweierteam gestellt. Spielschachtel und Spielplan sind hierfür geschickt integriert. Jetzt müssen möglichst La Boca schnell alle Bauteile so verbaut werden, dass von beiden Seiten das korrekte Muster der Aufgabenkarte sichtbar ist. Je schneller das gelingt, desto mehr Punkte bekommen beide. Jeder bildet zwei Mal mit jedem der Mitspieler ein Team. Unterschiede in der Spielstärke werden dabei zumindest teilweise ausgeglichen; denn in jedem Team erhalten beide Partner Punkte, die am Ende über den Sieger entscheiden. Sieger wird dabei natürlich immer nur einer, die Teamarbeit begleitet dabei. Das schnell erklärte und schnell gespielte La Boca ist dazu geeignet, auch Wenig-Spieler an den gemeinsamen Tisch zu locken, fördert das räumliche Denken und hält auch für Erwachsene genügend Herausforderungen bereit. Es gehört heute zu den Schlüsselqualifikationen, zur Teamarbeit befähigt zu sein. Und dieses Spiel ist ein guter Einstieg, schon früh diese Fähigkeit zu üben. Das Material ist unkompliziert, bis auf den Timer, der zwar robust, aber nicht unverwüstlich erscheint. Hinweis: einmal aktiviert, kann der Timer nicht mehr ausgeschaltet werden. Der Stand-by-Modus verbraucht zwar lt. Verlag nicht viel Strom, bei längeren Lagerzeiten sollte dennoch ein Entfernen der Batterien erwogen werden. Sehr empfehlenswert für den Bereich Familien- und Erwachsenenspiele.

Lotte Schüler

Lotte Schüler

rezensiert für den Borromäusverein.

La Boca

La Boca

Inka und Markus Brand. Grafik: Franz Vohwinkel
Kosmos (2013)

1 Spiel (Spielpl., 64 Kt., 6 Tafeln, 130 Chips, Timer, Anl.)
Spiel

MedienNr.: 575335
EAN 004002051691776
ca. 32,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Sp
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