Mister X
Drei Detektive (Spielfiguren, von 1 bis 3 Mitspielern geführt) jagen mit Hilfe verschiedener Verkehrsmittel die Figur des Mr. X durch die Straßen von London. Ziel von Mr. X ist es, möglichst lange den Detektiven zu entkommen. Jeder Zug eines Detektivs
bringt ihm Punkte, je nach benutztem Verkehrsmittel. Beide Parteien müssen also die Möglichkeiten des Gegners im Auge haben. Und die sind durch die Haltestellen begrenzt: Die U-Bahn transportiert weit, aber hat nur wenige Haltestellen, das Taxi kann fast überall hingelangen, hat aber nur eine geringe Reichweite, der Bus liegt dazwischen. Die Überlegung, wie man den Gegner in eine günstige Richtung treiben kann, macht den Spielreiz aus - und fördert besonders für Kinder das logische Denken. Das Spiel eignet sich - gerne auch zusammen mit Erwachsen und gerne auch als Zweierspiel - vor allem für ältere Kinder. Für diese scheint die spielerische Herausforderung besonders reizvoll. Mr. X hat kaum eine Chance, den drei Detektiven zu entkommen. Daher muss in einer Spielrunde jeder ein Mal der Gejagte sein. Sieger ist, wer die Detektive am häufigsten zum Nutzen der Verkehrsmittel zwingen konnte. Überall problemlos einsetzbar, könnte wegen des kleinen Schachtelformates leicht übersehen werden und wird wegen des günstigen Preises von den Endverbrauchern eher selbst gekauft werden.
Lotte Schüler
rezensiert für den Borromäusverein.
Mister X
Gunter Baars. Ill.: Thomas Haubold
Ravensburger Spieleverl. (2011)
1 Spiel (Spielpl., 28 Tickets, 4 Spielfig., Anl.)
Spiel
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8