Moon Colony - Bloodbath
Ein Traum wird wahr, der Mond wird besiedelt. Bald erahnen die Spielerinnen, dass es nicht gut gehen kann. Ein gemeinsamer Ablaufstapel und das Kartenglück bestimmen ihr Schicksal. Schlecht programmierte Roboter und andere Schicksalsschläge reduzieren
die Bevölkerung. Das Spielende ist erreicht, sobald eine alle Menschen verloren hat. Die Spielerinnen steuern immer hoffnungsloser mit dem Gebäudebau, der Apfelernte und anderen Arbeiten dagegen. Auf dem Weg dahin begegnen ihnen mehr oder weniger humorvolle Kommentare zu den eskalierenden Katastrophen im alle betreffenden Kartendeck. Die Aufmachung im Retrodesign spricht bestimmte Zielgruppen an. Das Material ist funktional und nur 27 der 200 Karten sind spielbestimmend notwendig. Wenige Entscheidungen sind schnell gefällt und alle spielen parallel, sodass kaum Wartezeit aufkommt, dennoch verliert das Spiel in den letzten Runden an Spannung. Auch konnten nicht alle Mitspielenden das große Bevölkerungstöten humorvoll finden. – Als Kandidat für das „Kennerspiel des Jahres 2026“ ist mit Nachfrage zu rechnen, daher für größere Spielbestände empfohlen. Ab 14.
Thomas Patzner
rezensiert für den Borromäusverein.
Moon Colony - Bloodbath
Donald X. Vaccarino ; Illustration: Franz Vohwinkel
Ravensburger (2026)
Moon Colony
1 Spiel (200 Karten, 5 Kolonietafeln, 20 Aktionsmarker, 75 Bewohnermarker, 60 Geldmarker, 50 Nahrungsmarker, 40 Kistenmarker, Robotermarker, Twistmarker, Anleitung)
Spiel