Der weiße Löwe
In einem südafrikanischen Wildtierreservat erzählt ein alter Mann Schulkindern eine Geschichte aus dem Jahr 1951, als der weiße Löwe Letsatsi geboren wird und der Junge Gisani zu seinem Hüter wird, weil weiße Löwen den Shangaan als heilig und
heilbringend gelten. Die Rahmen-Situation wird immer wieder kurz eingeblendet, doch hauptsächlich visualisiert der Film in wunderschönen Bildern die Erzählung des Mannes, die als ruhige Stimme aus dem Off kommt. Fantastische Tier- und Landschaftsaufnahmen, begleitet von passender, auch dramatisierender Musik, zeigen realitätsnah das Leben des Löwen von Kindheit an mit allen Gefahren und Nöten. Menschen sind als Hüter (Gisani) und Gefahr (Jäger) präsent, spielen insgesamt aber eine geringe Rolle; im Vordergrund steht die Natur selbst; dabei sind die Tieraufnahmen dem Verhaltensforscher Kevin Richardson (auch "Löwen-Flüsterer") zu verdanken, mit dessen Arbeit sich das Bonus-Material (nur englisch) beschäftigt. Es werden keine Tötungsszenen gezeigt, wohl angedeutet; dennoch könnten sensible Kinder, die sich stark identifizieren, stellenweise verängstigt werden. Breit und nachdrücklich empfohlen!
Birgit Karnbach
rezensiert für den Borromäusverein.
Der weiße Löwe
e. Film von Kevin Richardson. Mit John Kani ... Story: Rooney Fuhr. Regie: Michael Swan
Sunfilm Entertainment (2011)
1 DVD Video (ca. 90 Min.)
DVD Video
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8