Ran ans Beet!
Der Garten auf dem Spielplan enthält verschiedene Beete, ein Gewächshaus, Geräteschuppen und den Komposthaufen. Darin wirtschaften die Spieler um den persönlichen Ertrag an geernteten Pflanzen. Die aktuelle Jahreszeit und damit die Aktionsmöglichkeiten
werden ausgewürfelt. Dann ist Planung gefragt, um passende Pflanzen nebeneinander anzubauen und die Gartengeräte im richtigen Moment einzusetzen. Der Würfel bestimmt auch, wann der aktive Spieler durch eine Ereigniskarte eingreifen muss. Die Ereignisse lassen nachempfinden, wie auch die beste Planung durch Wetter oder Tiere beeinflusst werden kann. Das Spiel hat seine Vorzüge vor allem darin, dass fachlich weitgehend korrekt die komplexen Zusammenhänge der Natur nachempfunden werden können. Die fachliche Komponente übersteigt dabei die spielerische, es gehört damit in die Kategorie Lernspiele mit Schwerpunkt auf das Lernen. Daher gilt die Empfehlung vor allem für gärtnernde Familien, Schulen mit Schulgarten und anderen, die speziell Kinder in die ökologische Erzeugung pflanzlicher Lebensmittel einführen wollen. Für Spieler mit taktischen Ansprüchen nicht geeignet, umso mehr für Familien mit Sinn für natürliche Kreisläufe.
Lotte Schüler
rezensiert für den Borromäusverein.
Ran ans Beet!
Idee und Konzeption: Gerhard Grubbe
Grubbe Media (2014)
1 Spiel (Anl., Spielplan, 5 Kalender, 164 Kt., 16 Steine, Würfel, Beutel)
Spiel
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10