Ein Hundeleben

John Morose ist ein erfolgloser Künstler, der ein kleines Haus in einer anonymen Vorstadtsiedlung bewohnt. In seiner Nachbarschaft hat sich sein arroganter Studienkollege Hans Dubonheur breitgemacht, der mit seinen Katzenbildern ein gefeierter Star Ein Hundeleben der Kunstszene ist. Von seinem hohen gläsernen Atelier blickt er mit Häme und Schadenfreude auf den 'Loser' Morose herab. Doch als Morose ein kleiner Hund geschenkt wird, erhält dieser neue Inspirationen und erfährt einen Schaffensschub. Als jedoch sein Hund, gejagt von Dubonheurs Katze, von einem Auto überfahren wird, versinkt Morose in Depressionen. Erst als die ehemalige Inhaberin des Ladens, in dem Morose früher seinen Künstlerbedarf eingekauft hat, als Medium einen Kontakt zu dem verstorbenen Hund herstellen kann, gelangen die Lebensfreude und die Kreativität zu Morose zurück. – Die Geschichte, die den Kunstbetrieb mit seinen Eigenarten und Eitelkeiten überzeichnet und satirisch beleuchtet, wurde vom Autor mit experimentierfreudigen und abwechslungsreichen Seiten und Bildfolgen, die in der Farbgebung gut die verschiedenen Stimmungen wiedergeben, ausgestaltet. Nicht nur Hundeliebhaber:innen als unterhaltsame und ansprechende Lektüre empfohlen.

Siegfried Schmidt

Siegfried Schmidt

rezensiert für den Borromäusverein.

Ein Hundeleben

Ein Hundeleben

Matthias Arégui ; Übersetzung: Christoph Schuler
Edition Moderne (2025)

[unpaginiert] : farbig
fest geb.

MedienNr.: 621686
ISBN 978-3-03731-275-9
9783037312759
ca. 32,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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