Der verbotene Atlas
Die beiden Kinder Hattie und Isaac, die im ersten Band (BP/mp 26/359) in ein aufregendes Katz-und-Maus-Spiel in London verwickelt waren, befinden sich diesmal in Paris. Als sie dort Zeugen eines Attentats werden, machen sie sich auf die Suche nach
den Drahtziehern und kommen dabei einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur, das die ganze Stadt bedroht. Eine mehrstufige Verfolgungsjagd führt sie durch geheime Tunnel im Untergrund von Paris, über Friedhöfe und in finstere Höhlen. – Jungen Leserinnen und Lesern – empfohlen wird die Lektüre ab zehn Jahren – kann bei den gruseligen Szenen schon einmal der Atem stocken. Zugleich ist viel Fachwissen über Raum und Zeit in die Abenteuergeschichte eingebaut, sodass man beim Lesen ganz nebenbei etwas lernen kann. Kinder, die kein Französisch sprechen, könnten sich allerdings mit den zahlreichen französischen Ortsbezeichnungen und den nicht übersetzten Dialogfetzen etwas schwertun.
Franziska Knogl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der verbotene Atlas
Sam Sedgman ; aus dem Englischen von André Mumot
Midas (2026)
Isaac Turner ermittelt ; [2]
320 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10