Ausflug in die Antarktis
Die Geschichte beginnt in einem Klassenzimmer. Marc, Leiter von Polarreisen, erklärt den Kindern die Region um den Südpol bei einer fiktiven Expedition. Bekannt sind den Kindern Pinguine und Wale, die sich an die klimatischen Bedingungen angepasst
haben. Wie ihnen das gelingt und vor allem, wie sie in einer Gegend überleben, in der es auf den ersten Blick nur Schnee und Eis zu geben scheint, dazu haben die Kinder viele Fragen und der Autor viele illustrierte Antworten. Und was auf den ersten Blick so lebensfeindlich erscheint, das beherbergt Tonnen von kleinen Lebewesen wie Phyto- und Zooplankton und Krill. Und damit beginnt ein Kreislauf des Lebens. Davon profitieren auch wir, denn z.B. produzieren die Algen der Ozeane 70% unseres Sauerstoffs. In der Antarktis bildet das winzige Plankton den Beginn der Nahrungskette, an deren Ende Blauwale mit mehreren Tonnen an Gewicht stehen. Die Bedrohung dieses Ökosystems durch Erderwärmung und Verschmutzung der Meere wird kaum erwähnt. Hier geht es darum, Kindern diesen für uns so fernen und fremden Lebensraum zu erklären. Kann möglicherweise auch im Sachunterricht an Grundschulen eingesetzt werden.
Lotte Schüler
rezensiert für den Borromäusverein.
Ausflug in die Antarktis
Guillaume de Rémacle und Illustrationen: Adrienne Barman ; aus dem Französischen von Carolin Farbmacher
Helvetiq (2026)
61 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5