Club der Honks
Jason, Hauptprotagonist und Erzähler der Story, schreibt sich mit sieben weiteren Siebtklässlern in den neu angebotenen ominösen Schulclub H.A.A.R ein, der so einiges an Überraschungen für sie bereithält. Die vordergründige Aufgabe des Clubs
besteht in der Überwachung des Schulgeländes mittels moderner Computer, doch plötzlich zeigen diese ein Paralleluniversum, 5 Jahre später. Jason, Vincent, Steve, Sonia, Hoppy, Lara, Nikhil und Andrew erleben ihr zukünftiges Ich so kurz vor dem Highschoolabschluss und überlegen, ob und wie sie in ihre Entwicklung eingreifen können. Besonders Jason findet im Zwiegespräch mit dem Computerprogramm einiges über sich heraus, beginnt, sich selbst zu reflektieren, und lernt durch Clubstunden und gemeinsame Abenteuer die übrigen Teilnehmer:innen besser kennen. Sind sie nun cool oder doch Honks, wie sie von einem anderen Schüler bezeichnet werden? Wie finden die unterschiedlichen Charaktere zueinander? Haben die Zukunftsvisionen Einfluss auf ihr aktuelles Ich? Und wer steckt hinter H.A.A.R? – Ist das Szenario manchmal auch ein wenig verwirrend, so kann dieser Plot besonders Jungen zur Lektüre animieren und zeigt auf humorige Weise einige Fragestellungen Heranwachsender auf. Empfehlenswert.
Margit Düing Bommes
rezensiert für den Borromäusverein.
Club der Honks
Betsy Uhrig ; aus dem amerikanischen Englisch von Susanne Just
Woow Books (2023)
317 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10