Neun wilde Ballerinen gegen die Bärenbande
Die acht Waisen Ida, Elisabeth, Jule, Diana, Mary, Emma, Victoria und Lizzie leben mit der Direktorin in einem Waisenhaus. Die Direktorin macht den Mädchen das Leben schwer. Sie bestraft sie bei jeder Kleinigkeit und hat Spaß dabei. Das geht so lange,
bis Ida einen Weg findet, dass es ihr keinen Spaß mehr macht. Prompt bekommen sie eine neue Direktorin, Madame Juliette. Die kümmert sich rührend um die acht. Aber Ida traut dem Frieden nicht: irgendetwas stimmt mit Madame Juliette nicht. Im Nachbarhaus lebt eine Verbrecherbande, die Bärenbande. Diese wollen unbedingt die Belohnung stehlen, die die Mädchen bekommen, nachdem sie einem Jungen das Leben gerettet haben. Doch sie haben nicht mit dem Zusammenhalt der Mädchen gerechnet. Ida, die heimliche Anführerin der Mädchen, kämpft mit ihren Gefühlen. Auf der einen Seite möchte sie von allen gemocht werden, auf der anderen will sie sich aber auch nicht verbiegen müssen. Da sie immer nur schlechte Erfahrungen gemacht hat, dauert es eine ganze Weile, bis sie Vertrauen fasst und sich öffnet. Sie lernt das Verhalten der Mädchen und ihre Gefühle zu reflektieren. – Das erste ins Deutsche übersetzte Buch des Autors und Illustrators A. Llinàs Duran lebt von der lustigen Sprache und den urkomischen comichaften zweifarbigen Zeichnungen, die den Text auflockern und auch für schwächere Leser:innen geeignet machen. – Gerne empfohlen. Auch zum Vorlesen geeignet.
Angela Hagen
rezensiert für den Borromäusverein.
Neun wilde Ballerinen gegen die Bärenbande
Andreu Llinàs Duran ; aus dem Spanischen von Myriam Alfano
Woow Books (2024)
Neun wilde Ballerinen ; Band 1
187 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9