Die Tiere der Nacht
Noras Mama leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Sie hat gute, aber auch viele dunkle Tage. Nora muss viel allein bewältigen, denn niemand soll merken, wie schlecht es ihrer Mutter geht. Freunde hat sie keine, denn sie kann ja niemanden
nach Hause einladen. Bis zu dem Tag, als sie Besuch von Geistertieren bekommt, anfangs kommt nur die schöne Füchsin, später kommen auch ein Hase, ein Rabe und ein Otter. Es dauert ein bisschen, bis Nora merkt, dass die Geistertiere ihr eine Botschaft übermitteln wollen. Im Nachbarsjungen Kwame findet sie endlich einen Freund. Gemeinsam bestehen die beiden ein großes, gefährliches Abenteuer und endlich merkt Nora, dass sie und ihre Mutter dringend Hilfe brauchen. – Eine tiefgründige Geschichte über Krankheit, Freundschaft und den Mut, Hilfe anzunehmen. Sehr zu empfehlen.
Pia Jäger
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Tiere der Nacht
von Sarah Ann Juckes ; mit Schwarz-Weiß-Illustrationen von Sharon King-Chai ; aus dem Englischen übersetzt von Meritxell Piel
Woow Books (2024)
300 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9