Einmal durch die Hölle und zurück
Pietro, der Exmafiakiller aus dem ersten Buch des Autors ("Schneller als der Tod"), erhält von einem Milliardär den Auftrag, einem angeblichen Urzeitungeheuer im White Lake auf den Grund zu gehen. Zusammen mit der schönen Paläontologin Violet begibt
er sich auf eine spannende Expedition. Gewalt und Verbrechen kreuzen ihren Weg und werden so nebenbei mehr oder weniger aufgeklärt. Die Story ist etwas konfus geschrieben und nicht wirklich ernst zu nehmen. Der Schreibstil ist schnoddrig mit einem gewissen Charme, aber nicht einfach zu lesen. Zahlreiche umfangreiche Fußnoten, fast auf jeder Seite, ermüden den Leser mehr, als dass sie zum Verständnis des Geschehens beitragen. Ist es ein Krimi, ein Abenteuerroman, ein Thriller, eine große Parodie? Das bleibt letztlich unklar, auf jeden Fall ist es eine abstruse Geschichte mit abstrusen Charakteren. Irgendwie witzig, aber auch ziemlich durchgeknallt, ist dieser Roman für eine breite Leserschar nicht einsetzbar. (Übers.: Thomas Gunkel u. Malte Krutzsch)
Christiane Kühr
rezensiert für den Borromäusverein.
Einmal durch die Hölle und zurück
Josh Bazell
S. Fischer (2011)
409 S.
fest geb.