Als ich an Don Renzo schrieb
Autofiktionale Erzählung über das Leben von Günther Pfeifer im Alter von viereinhalb bis etwa sechseinhalb Jahren. Günther wächst in einer großen Familie (Großeltern, Onkel und Tanten) im niederösterreichischen Hollabrunn auf. Eine seiner Tanten
ist mit einem Italiener befreundet, nachdem ein Schreiben von Don Renzo ihm einen guten Charakter bescheinigte. Grund genug für Günther, von Italien zu träumen und letztlich einen Brief an Don Renzo aufzusetzen, damit dieser sich für eine Italienreise Günthers einsetzt. Günther ist zu Beginn des Buches vier Jahre alt, zum Ende dann sechs. Seiner Überzeugung nach kann er alles, weiß alles und kann auch gute Gründe nennen, falls er einmal etwas nicht weiß. Für Notfälle greift er auf seinen imaginären Freund zurück. Darüber hinaus ist Günther mit Märchen aller Art und vielen anderen Geschichten, die ihm vorgelesen werden, bestens vertraut. Ein Roman, der die Kindheit in den 60er- und frühen 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts gut wiedergibt und bei denen, die diese Zeit erlebt haben, viele Erinnerungen weckt.
Elke Wachner
rezensiert für den Borromäusverein.
Als ich an Don Renzo schrieb
Günther Pfeifer
Kremayr & Scheriau (2026)
189 Seiten
fest geb.