Frau Hase, Herr Hund und der Mäuserich Braun
Die Geschichte ist schnell erzählt: die quietschvergnügte Frau Hase hüpft fröhlich umher und kommt dabei einem riesigen Hund, der in der Nähe döst, zu nahe. Den Mäuserich Braun, der sie ganz aus der Nähe anhimmelt, bemerkt sie zu dessen Leidwesen
nicht. Als Herr Hund schließlich aufwacht und sein riesiges Maul bedrohlich aufreißt, hat Mäuserich Braun eine pfiffige Idee: er lässt sich mitsamt einer Feder ins Hundeohr fallen und kitzelt so lange, bis Herr Hund völlig erledigt liegenbleibt. Und Frau Hase und ihr Mäuserich werden ein glückliches Paar. - Die kleine Mutmach- und Liebesgeschichte ist wunderhübsch illustriert und lebt vor allem durch die Verse in umarmendem Reim. Das sollte gekonnt vorgelesen werden, dann erst entfaltet sich der Reiz der Gedichte. Schade, dass der zunächst so drollig-zottelige Hund dann doch so angsteinflößend überdimensioniert wirkt. Aber vielleicht sollte man fremde Hunde auch nicht am Zeh zupfen. - Für alle Bestände gerne empfohlen.
Lieselotte Banhardt
rezensiert für den Borromäusverein.
Frau Hase, Herr Hund und der Mäuserich Braun
Julia Hubery & Jonathan Bentley
Betz (2013)
[16] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4