Warum der Schnee weiß ist
Früher war der Schnee durchsichtig wie der Wind. Doch eines Tages will der Schnee auch endlich etwas Farbe abbekommen. Doch welche soll es werden? Eine schwere Entscheidung für den Schnee. Also macht er sich auf den Weg und bittet viele verschiedene
Pflanzen und Blumen um etwas Farbe. Doch sowohl das Veilchen, als auch die Sonnenblume, die Rose oder die Kornblume wollen nichts von ihrer Farbe hergeben. Selbst die Blätter und Grashalme möchten dem Schnee nichts von ihrer grünen Farbe überlassen. Doch dann findet der Schnee eine kleine weiße Glockenblume, die mit ihm teilt. Und so kommt es, dass der Schnee weiß und das Schneeglöckchen die einzige Blume im Frühjahr ist, die die Schneedecke durchbrechen kann. - Ein Märchen für Jung und Alt. Farbenfrohe, stimmungsvolle Bilder runden das gelungene Buch ab. Sehr empfehlenswert.
Veronika Remmele
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Warum der Schnee weiß ist
Heinz Janisch. Ill. von Silke Leffler
Betz (2015)
32 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4